„Think across borders“- Projekttag am Ecole privée Sainte-Anne in Ettelbrück

Über die eigenen Grenzen hinaus denken

Nationale sowie internationale NGO’s und ASBL’s stellten sich den Fragen der Schüler

Gemäß dem Jahresthema der Unesco-Schule Sainte-Anne „Über den Tellerrand hinausdenken – erwünscht“, war das Ziel des Projekttags diesen Trimesters Empathie für Menschen in anderen Lebenssituationen als die eigene zu entwickeln. Während die jüngeren Klassen noch für die Lebensbedingungen von Kinder aus ärmeren Länder und Menschen mit eingeschränkter Mobilität sensibilisiert wurden, konnten die höheren Klassen sich überlegen, ob ein Volontariat in einem Projekt für sie in Frage kommt. Die Experten aus den nationalen und internationalen NGO’s und ASBL’s teilte den Schülerinnen ihre Erfahrungen aus Projekten aus der ganzen Welt mit.

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Frédéric Haupert von CARE konnte den Schülerinnen ganz aktuell von der Pariser Klimakonferenz berichten. CARE engagierte sich dort als Anwalt für die Koalition der am meisten vom Klimawandel bedrohten Länder für die Einhaltung der 1,5 Grad Grenze der Klimaerwärmung.

Die Schülerinnen einer Septima, die neu an der Schule sind, informierte Martine Regenwetter von der Fondation Bridderlech Deelen wie ihre Schule das Projekt „Maison Schalom“ in Burundi unterstützt. Dort leben 25 Kinder, die ihre Eltern entweder durch Krieg oder AIDS verloren haben oder deren Eltern im Gefängnis sind.

Die Guiden a Scouten fir eng Welt haben mit den Mädchen Spiele zur Verteilung des Reichtums in der Welt gemacht, bevor sie von ihren Projekten im Niger, Senegal, Bolivien und Indien berichteten. Die Stühlen im Raum wurden gemäß des Reichtums in der Welt verteilt, sodass viele Kinder mit nur wenigen Stühlen auskommen mussten, während andere sich auf mehreren Stühlen ausstrecken konnten.

PSF Sainte Anne2

Das man auch ganz persönlich aktiv werden kann, erfuhren die Schülerinnen von einem niederländischen Paar, das sich nach einer Urlaubsreise durch Gambia entschied, dort ein Kinderheim mit 40 Plätzen zu eröffnen. Über eine Videokonferenz lernten die Schülerinnen das Haus live kennen. Auf der „anderen Seite“ freute man sich über das Interesse der vielen Mädchen aus Luxemburg.

Das Team von SOS village d’enfants monde spielte mit einer Klasse ein Rollenspiel, das den Schülerinnen zeigte, wie es ist, wenn man auf der Strecke bleibt. Jede von ihnen bekam eine Rolle zugewiesen. Wenn man auf eine Frage mit „Ja“ beantworteten konnte, durfte man einen Schritt nach vorne machen. Einzig ein nicht behindertes Kind aus Luxemburg konnte alle Fragen mit „Ja“ beantworten, die anderen bekamen einen Eindruck, was es bedeutet, hinter anderen zurück bleiben zu müssen.

In den höheren Klassen wurden Projekte von Missio, dem päpstlichen Missionswerk, sowie einem Projekt in Bonnievale in Südafrika vorgestellt. Junge Menschen ab 18 könnten sich selbst ein Bild vor Ort machen, indem sie an einem christlichen oder weltlichen Projekten teilnehmen.

Weitere Organisationen, die Einblicke in ihre Arbeit gaben, waren: Pharmacien sans frontière mit einem Krankenkasseprojekt für Schüler im Benin, Fairtrade, Amnesty International, Fondation Raoul Follereau, Chrëschte mam Sahel, ALAN (Maladies Rares Luxembourg) und RAHNA. Von ihren persönlichen Erlebnissen auf der Flucht berichtete Zina Manhal.

Autor: Stefanie Hildebrand

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